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Limousin - die
Rinderrasse des gehobenen Anspruchs
Die Rinderrasse Limousin ist in den Mittelgebirgslagen im Südwesten
Frankreichs beheimatet.
Argumente,
durch die sich die Rinderrasse Limousin auszeichnet:
1. Die Kennzeichen der Fleischqualität sind die geringe Fettabdeckung,
die optimale Fetteinlagerung in den Muskeln bei ausgemästeten Tieren
und die zarte Faser. Diese Qualitätsmerkmale führen zu einer
außergewöhnlichen Schmackhaftigkeit.
2.
Limousin hat eine überdurchschnittlich hohe Schlachtausbeute. Die
Ausschlachtung in Bezug zum Lebendgewicht ab Stall liegt bei Jungbullen
bei 63 Prozent. In dieser Eigenschaft ist die Rasse Limousin führend.
3.
Limousins besitzen sehr feine Knochen bei betonter Ausprägung wertvoller
Teilstücke. Der Netto-Fleischertrag erreicht 74 Prozent bei Jungbullen,
der Anteil edler Teilstücke liegt bei 58 Prozent.
4.
In ihrer Leichtkalbigkeit unterscheidet sich die Rasse Limousin deutlich
von anderen Fleischrassen. Die Kalbungen verlaufen quasi ohne tierärztliche
Hilfe. Das Geburtsgewicht liegt bei männlichen Kälbern bei
circa 39 kg und bei weiblichen Kälbern bei etwa 36 kg.
5.
Die positiven Zuchteigenschaften begründen sich in der hohen Fruchtbarkeit
(über 90 Prozent der gedeckten Tiere werden tragend), der Langlebigkeit
(durchschnittlich sechs bis sieben Kälber pro Kuh) und der hohen
Aufzuchtleistung bei den Kälbern (nach acht Monaten wiegen Bullenkälber
circa 290 kg und weibliche Kälber etwa 242 kg).
6.
Die robusten Tiere sind sehr anpassungsfähig und verkraften auch
extreme Witterungseinflüsse, wie Kälte oder Hitze, ohne Schaden.
7.
Durch die guten Zuwachsleistungen ist die Jungbullenmast nach 16 Monaten
abgeschlossen und erreicht eine tägliche Zunahme von 1.100 bis
1.500 Gramm.
Unser
gesamter Limousinbestand wird im Herdenbuch geführt.
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Limousin |